Solidarregion Weiz

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Mehr Lebensqualität

Zurück auf die Bäume? Ganz im Gegenteil.

Oft wurde Selbstversorgung als Konzept für Aussteiger und Realitätsverweigerer angesehen. Aber in Zeiten, in denen die globalisierte Machtwirtschaft bereits westlichen Ländern ihr unfreundliches Gesicht zeigt, hat sich die Diskussion vom "Entweder-oder" zum "Sowohl-als-auch" weiterentwickelt.
Menschen aller Schichten erkennen, dass unser vermeintlicher Wohlstand weder Lebensqualität noch Sicherheit mit sich gebracht hat. Und niemand scheint etwas daran ändern zu können. All zu weit hat uns unser "Fort-Schritt" nicht gebracht...

Wer folgt hier dem Gesetz des Dschungels?

Wir essen minderwertiges Essen aus fragwürdigen Plastikverpackungen. Wir haben kaum Zeit für die Dinge, die uns Spaß machen, fühlen uns einsam inmitten der Überbevölkerung, leiden an Fettleibigkeit und Depressionen, während anderswo Menschen an Hunger, Armut oder Krieg sterben. Trinkwasser, Lebensmittel und Rohstoffe werden ausverkauft und industriell manipuliert, die Bevölkerung hingegen wälzt immer größer werdende Schuldenberge vor sich her.
Unser eigener "Konsumismus" ebnet den Weg zur absoluten Herrschaft durch Banken und Konzerne. Die Wirtschaft der Stärkeren hat das Faustrecht ausgerufen und schlägt täglich zu. Wollen wir die Businesspläne von Exxon, Nestlé, Raiffeisen, Bayer, Amazon & Co. weiterhin als Vorlage für unseren Lebensstil betrachten?

Was hat Selbstversorgung mit Lebensqualität zu tun?

Selbstversorgung klingt nach "alles selbst machen müssen". Menschen denken dabei auch gerne an "Verzicht auf Komfort und Bequemlichkeit". Doch Selbstversorgung ist kein Gegenkonzept zu unserem derzeitigen Lebensstandard, viel mehr bereichert sie das eigene Leben, denn sie kann viele Lebensbereiche aufwerten:

  • Frische und Natürlichkeit von Lebensmitteln
  • Gemeinschaftsgefühl im unmittelbaren Wohnumfeld
  • gesunder Lebensstil
  • umweltschonende Energienutzung
  • Mehr Kontrolle über Produktherkunft und -qualität
  • Freude an produktiver Arbeit
  • uvm.

Jeder kann ein Stück vom (eigenen) Kuchen haben

Wir definieren nicht, wo Selbstversorgung beginnt und endet: Mit Selbstversorgung kann ebenso der Gemüseaustausch zwischen Nachbarn gemeint sein, wie das eigene Feuerholz oder ein regionaler Tauschkreis.
Jeder Versuch, das eigene Leben wieder zurück zu holen aus der Abhängigkeit von Fachmännern und Produzenten aus der Ferne, bringt uns ein Stück Menschlichkeit und Freiheitsgefühl zurück. Niemand muss dabei auf etwas verzichten, aber jeder kann etwas gewinnen. Es liegt bei jedem einzelnen, was und wie viel es ist.

 
 

Selbstversorgung.at verbindet Menschen und Produkte für eine regional und nachhaltig handelnde Gesellschaft. Hier findest du Menschen, die den Reiz am Naheliegenden bereits entdeckt haben und ihre Produkte und Erfahrungen mit anderen teilen möchten.

Ideennetzwerk für Autarkie:
» autarkewelt.de



Tauschkreis in Graz:
» talentetauschgraz.at



Selbstversorger-Blog:
» Experiment Selbstversorgung



Solidarregion Weiz:
» solidarregion.at



Der Fehler im Geldsystem:
» Fabian - der Goldschmied



Leben ohne Plastik?
» keinheimfuerplastik.at



Gemeinsam landwirtschaften:
» ochsenherz.at/csa.html